Ferienhausbetrug auf Mallorca

Mit diesen Tipps vor Betrug schützen

Wer online nach Ferienhäusern, Wohnungen und Fincas auf Mallorca sucht, sollte besonders wachsam sein: in letzter Zeit häufen sich die Meldungen über betrügerische Portale und Anbieter, die gefälschte Daten ins Netz stellen um ahnungslosen Urlaubern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Die Masche ist denkbar simpel: es werden Fotos von verschiedenen Immobilien auf Mallorca, also existierende Häusern/Fincas, auf Webseiten und Portale gestellt, die sich die Interessenten ansehen können. Die Bilder zeigen

  • wunderschöne Fincas,
  • Häuser und
  • Wohnungen,
  • nicht selten mit eigenem Pool,
  • Strandzugang und
  • Meerblick.

Die Anbieter locken mit extrem günstigen Preisen und ködern auf diese Weise ahnungslose Urlauber. Um die Buchung des Feriendomizils abzuschließen, muss jedoch vom Interessenten eine Anzahlung geleistet werden. Ist diese überwiesen, hören die Kunden nichts mehr von ihrem „Vermieter“. Oftmals wird der Betrug erst bemerkt, wenn die Betroffenen vor dem vermeintlichen Feriendomizil stehen. Das Geld ist verloren, der Urlaub in den meisten Fällen ebenso.

Grundsätzlich gilt: ist ein Haus oder eine Finca bei hoher Ausstattung (Pool, Meerblick, Strandnähe, etc.) auffallend günstig, ist Vorsicht geboten. Dies gilt auch für fehlende oder wenig ausführliche Kontaktdaten der Anbieter.

Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen, sich vor Ferienhausbetrügern auf Mallorca zu schützen:

  1. Umfassend informieren: Einen seriösen Anbieter erkennt man daran, dass man zahlreiche Informationen über ihn abrufen kann, sowohl telefonisch als auch im Internet. Handelt es sich um deutsche Anbieter, empfiehlt es sich immer, online nach Referenzen oder Meinungen anderer Kunden zu suchen
  2. Kontaktangaben: bei Online-Buchungen muss stets ein Impressum mit der vollständigen Adresse (kein Postfach), einem E-Mail-Kontakt, einer Telefonnummer sowie der Name des Geschäftsführers oder Inhabers der Agentur. Eine 0190-Vorwahl weist auf unseriöse Anbieter hin. Außerdem sollte eine Steuernummer oder die Handelsregistereintragung zu finden sein.
  3. Ausländische Agenturen: Wer bei einem ausländischen Anbieter buchen möchte, sollte auch hier natürlich zuerst die Adresse sowie das Impressum nach Landesangabe prüfen. Darüber hinaus sollten sich Urlauber der Tatsache bewusst sein, dass er sich bei der Buchung über ausländische Agenturen auf das dortige Recht einlässt. Die Länder-Vorschriften unterscheiden sich zum Teil deutlich von der deutschen Gesetzeslage.
  4. Online-Buchung: Buchen Sie ein Ferienhaus via E-Mail oder über das Internet, muss unverzüglich eine Buchungsbestätigung erfolgen. Meist öffnet sich hierfür ein separates Fenster auf dem PC-Bildschirm. Darüber hinaus sollten Sie unbedingt auf eine zusätzliche Bestätigung per Fax, E-Mail oder Post bestehen, deren Geschäftsbedingungen direkt nach Erhalt genau gelesen werden sollten. Die AGB’s müssen unter anderem eine Absicherung für Kunden im Insolvenzfall des Anbieters enthalten.
  5. Zusatzkosten: Bei Pauschalen und Zusatzkosten, die auf den Mietpreis umgelegt werden, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Kosten, die nicht im Gesamtmietpreis enthalten sind, müssen vor Ort nach ihrem individuellen Verbrauch abgerechnet werden. Eine Ausnahme gibt es allerdings: die Kurtaxe. Diese unterscheidet sich von Urlaubsort zu Urlaubsort. Auf Mallorca muss jedoch keine Kurtaxe gezahlt werden.
  6. Zahlungen: Haben Sie ein ansprechendes und seriöses Ferienhaus-Angebot gefunden, sollten Sie unbedingt noch einige Tipps zur Bezahlung beachten. Besonders wichtig ist die Verschlüsselung der Webseite (im besten Fall: SSL-Codierung mit angezeigtem Zertifikat) bei sämtlichen Zahlungsarten (Lastschrift, Kreditkarten, etc.). Seriöse Anbieter halten die Ferienhaus-Anzahlung relativ gering. Strecken Sie also auf keinen Fall mehr als 30 Prozent des Gesamtpreises vor. Leisten Sie erst eine Anzahlung, wenn eindeutig geklärt ist, wer der Reiseveranstalter, der Vermittler des Ferienhauses oder der Leistungsträger der Reise ist. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, achten Sie bei der Auswahl des Anbieters auf ein Güte-Siegel des Verbandes Deutscher Ferienhausagenturen (VDFA).
Ferienhausbetrug auf Mallorca

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